Jupiter

 

Mythologie

Zeus (lat. Jupiter) war der höchste Gott des Olymp. Mit seinen Brüdern Poseidon (lat. Neptun), dem Meeresgott, und Hades (lat. Pluto), dem Gott des Totenreichs, teilte er sich die Herrschaft über das Universum.

Zeus war ein Sohn von Rhea und Krones (lat. Saturn). Saturn hatte ja seinen Vater Uranos entmannt und so die Herrschaft über die Welt erlangt. Aus Angst, ihm könnte das Gleiche widerfahren, verschlang er seine Kinder nach der Geburt.

Rhea konnte Zeus vor diesem Schicksal bewahren, indem sie Kronos einen in Windeln gewickelten Stein gab. Den Neugeborenen schmuggelte sie nach
Kreta, wo ihn Nymphen versteckten und aufzogen.

Als Jupiter erwachsen war, sann er darauf Saturn zu entmachten. Zuvor fragte er Metis (die Klugheit) um Rat. Diese gab ihn ein Brechmittel, so dass er alle anderen Kinder ausspucken musste.

Der Kampf gegen Kronos, der die Macht nicht einfach abgeben wollte, dauerte lange. Doch schließlich konnte Jupiter mit Hilfe der Kyklopen, die er ebenfalls aus der Gefangenschaft befreit hatte, den Sieg erringen. Aus Dankbarkeit wurde ihm der Donner und Blitz geschenkt, welche bis heute Zeichen und Mittel seiner Macht darstellt.



Jupiter wurde zum Herrscher des Olymps. Er ist der Gott des Lichts, des hellen Himmels und des Blitzes. Er führte eine weise und gütige Regentschaft und wachte über die Ordnung der irdischen und der himmlischen Welt.



Neben seiner Gemahlin Hera, die unter anderem die Göttin der Ehe war, hatte Zeus eine unüberschaubare Zahl von Bettgefährtinnen. So war die Zahl seiner  Nachkommen unüberschaubar.

 

Wenn er sich seiner Herrschaft sicher fühlte, war er ein unparteiischer, großherziger Großvater, der die Geschicke im Himmel und auf der Erde würdevoll lenkte.

Die Menschen der Antike zollten ihm großen Respekt.

 

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Seine Stärke liegt in seiner hochentwickelten Moral und Ethik. Er gibt einen starken inneren Glauben und großes Vertrauen in sich selbst und in das Leben.

Großzügigkeit, Gerechtigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Güte, Barmherzigkeit, Ehrfurcht und Bereitschaft zu verzeihen, zeichnen ihn insbesondere aus, sowie die Gabe übergeordnete Sinnzusammenhänge zu erfassen.

Jupiter steht für das Glück des Menschen.

 

 

 

Aber er neigt auch dazu sich zu überschätzen, kann Eitel machen, aber auch machtgierig, genusssüchtig und selbstgefällig.

Prinzip von Jupiter:

Jupiter steht für das Vertrauen in das Leben, den Glauben an
dessen Sinn, für die Ideale und Werte eines Menschen und für das Suchen und
Finden eines persönlichen Lebenssinns.

Er steht ferner für alle Wachstumskräfte, die dem Leben Auftrieb
geben, die Gedeihen, Glück und Wohlstand fördern. Weiterhin steht er für die
Entfaltung der Persönlichkeit und die Erweiterung der Horizonte.

Jupiter bedeutet auch Würde, Weisheit, Glauben, Hoffnung, Moral, Gnade, Überzeugung, Zuversicht, Vertrauen, Erfolg, Optimismus, Großzügigkeit, Expansion, Gerechtigkeit, Wohlwollen und Fülle.

 

Jupiter herrscht im Schützen und in den Fischen als 2. Herrscher neben Neptun.

Jupiter verkörpert also die Weisheit, die Religion und das Expansionsstreben im geistigen und materiellen Bereich.

Im Horoskop symbolisiert er insbesondere den Familienoberhaupt.

Physiologisch sind ihm das Blut, die Leber, die Ernährungsfunktionen, die Lenden, die Oberschenkel und Lungen zugeordnet, sein Wochentag ist der Donnerstag.



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