Mars

 



Mythologie

Ares (lat. Mars) war der Gott des Krieges, der zu den obersten zwölf olympischen Gottheiten zählte. Er war der einzige Sohn, den Zeus (Jupiter) mit seiner Gemahlin Hera zeugt.

Ares selbst ging keine feste Verbindung ein, hatte jedoch zahllose Liebesaffären, vor allem mit Aphrodite (Venus), der Göttin der Liebe und Schönheit.

Ares erschien zumeist auf einem Streitwagen, der von den zwei Pferden Deimos (Schrecken) und Phobos (Furcht) gezogen wurde. Spätere Überlieferungen betrachteten Deimos und Phobos auch als seine Kinder, die der Liebschaft mit Aphrodite entstammten.

Ares‘ Leidenschaft war der wilde, ungezügelte Kampf mit viel Blutvergießen. Er war kein Stratege, der mit einem taktischen Plan in den Kampf zog, sondern der Hitzkopf mit roher, unbändiger Kraft. Auch außerhalb des Schlachtfeldes war er aufbrausend und streitsüchtig und deshalb bei den Göttern und Menschen nicht sehr beliebt. Kultische Verehrungen wurden ihm kaum zuteil.

Doch gibt es auch bei Ares einen versöhnlichen Anteil. Aus der Liebesbeziehung mit Aphrodite entstammen nämlich nicht nur Furcht und Schrecken, sondern auch Harmonia sowie Eros und Anteros, wie Aspekte des Liebesgottes.



Mars, das römische Gegenstück des Ares, war ursprünglich ein Gott des Ackerbaus, den die Römer in Zuge ihrer zunehmenden militärischen Macht mit Ares eichsetzten.

 



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Seine Stärke ist die Entschlossenheit. Er besitzt einen starken, zielgerichteten Energieeinsatz mit hohem Durchhaltevermögen. Weiterhin zeichnet ihm eine imposante Willenskraft, großes Engagement und beachtliche Risikobereitschaft aus. Die Aggressionskraft findet ein geeignetes Ziel, das es zu erobern gilt, und kann sich spontan, engagiert, mutig, entschlossen, leidenschaftlich oder hartnäckig entladen.

 

 

Aber er ist auch ein Rohling. Spontane, völlig unkontrollierte Energieentladungen oder Aggressionen mit unberechenbaren Ausbrüchen zeichnen ihn negativ aus.

Er ist auch ungeduldig, hitzig, brutal, hemmungslos bzw. sadistisch. Die Aggressionskraft entfalten sich rein zerstörerisch und dabei nicht selten selbstzerstörerisch.

 

 

Prinzip von Mars:

Mars steht für die Willensstärke und die Eroberungslust des Menschen, für das  Durchhaltevermögen, die Durchsetzungskraft und die Energie, mit der er gegen die Widerstände in seinem Leben kämpft und die Welt durchdringt.



Mars zeigt das Gradlinige der Vorgehensweise, den Grad der Entschlossenheit, die Konfliktbereitschaft und die Risikofreude  an. In allen Auseinandersetzungen verkörpert Mars die Energie, mit der der Mensch kämpft, und die Art, wie er es tut.



Er steht für Aggression und damit auch für Aggressionsprobleme, und nicht zuletzt für sexuelle Energien, für Trieb, Drang und Leidenschaft.

Zusammen mit der Sonne steht Mars im Horoskop für das männliche Prinzip, wobei Mars den jugendlichen Aspekt, den Liebhaber und den Heißsporn verkörpert.

 

Mars herrscht im Widder und im Skorpion als 2. Herrscher neben Pluto.

Mars verkörpert also den Willen  und den Trieb.

Im Horoskop symbolisiert er insbesondere den Geliebten.

Physiologisch sind ihm der Kopf, die männlichen Sexualorgane, die Muskeln und die Körperwärme zugeordnet, sein Wochentag ist der Dienstag.

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