Mond

 



Mythologie

Der Mond wird bei nahezu allen Völkern mit Göttinnen in Verbindung gebracht. Ihre Anzahl ist kaum überschaubar, zumal den verschiedenen Mondphasen unterschiedliche Göttinnen zugeordnet werden.

 

Die älteste griechische Mondgöttin ist Selene, deren zwei Töchter Zeus als Vater haben. Später wurde sie von Artemis verdrängt.

 

Artemis war eine jungfräuliche Herrin der Jagd und der Tiere. In Begleitung ihrer Gefährtinnen schweifte sie durch die Wälder. Männer, die ihr nicht genügend Respekt zollten, wurden bestraft. Mit Artemis begann bei den Griechen die Zuordnung der Göttinnen zu den Mondphasen. Als unabhängige, wilde Reiterin symbolisiert sie den zunehmenden Mond.

Sie ist aber auch eine alte Muttergottheit und hat als solche Bezug zum Vollmond. Dem trägt die „Verrücktheit“ Rechnung – der der Vollmond bekanntlich Vorschub leistet-, die in ihrer Grausamkeit, ihrer Ekstase zum Ausdruck kommt. 

Die weiblich-nährende Facette des Vollmondes repräsentiert Hera, Gemahlin des
Zeus und Hüterin von Familie und Heim.

Hekate schließlich, die furchterregende Göttin des Dunkels und des Todes,
gehört zum Neumond. Sie ritt nachts auf schwarzen Pferden aus und brachte
Alpträume. Unter allen anderen Gottheiten hat Zeus niemanden mehr geachtet als
sie.

 

 



 

 

Seine Stärke ist der Gemütsvolle. Er kann das Aufblühen der Gefühlsnatur fördern und auch die Bereitschaft sich seelisch zu öffnen.

 





Aber er macht auch launisch. Er kann zu emotionalen Verletzungen, Verschlossenheit, Misstrauen, Angst, Reizbarkeit und Unberechenbarkeit führen.

 

 

 

Prinzip des Mondes:

Der Mond steht für das Gemüt, für die Welt der Gefühle, für das Unbewusste und für die instinktiven Reaktionen. Die Stellung des Mondes zeigt, wohin es den Menschen drängt, worauf er spontan „anspringt“ und was er instinktiv verabscheut und meidet.

Der Mond steht auch für die Kontaktfähigkeit, für die Sehnsucht nach Nähe und
Geborgenheit, für das Zuhause, die Art zu wohnen, für Heimatverbundenheit,
Erinnerungen und für das emotionale Sicherheitsbedürfnis.

 

 

Der Mond herrscht im Tierkreiszeichen Krebs.

Er verkörpert das seelische-weibliche Prinzip.

Im Horoskop symbolisiert er auch die Mutter, das Kind, Ärzte, Heiler, Seelsorger.

Organisch ist ihm der Magen zugeordnet, sein Wochentag ist der Montag.

 



weiter zu Merkur                                                       zurück zu den Planeten