Pluto

Mythologie

Hades (lat. Pluto) war der Herrscher über die Unterwelt, den Totenreich. Er und seine Brüder Zeus (Jupiter), der Herr des Himmels sowie Poseidon (Neptun), der Herr der Meere, hatten nach der Entmachtung ihres Vaters Kronos das Universum unter sich aufgeteilt.



Hades‘ Reich war besonders gefürchtet. Die Griechen glaubten, die  Menschen lebten dort als Schatten ihrer ehemaligen Existenz und gingen ohne Bewusstsein den Betätigungen nach, die sie auf der Erde ausgeübt hatten. Hermes begleitet die Toten über den Fluss Styx, der die Grenze zur bewussten Welt bildet. Außer Merkur durften nur wenige Helden, darunter Herakles, Odysseus und Psyche, in die Unterwelt hinab und wieder hinaufsteigen.

Hades‘ Welt war ein Reich ohne Wiederkehr.



Da Pluto von den Menschen mehr gefürchtet als verehrt wurde, rankten sich nur wenige Mythen um ihn. Der bekannteste handelt von seiner Frau Persephone, die Tochter der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Hades hatte mit Zeus ausgehandelt, dass Persephone seine Frau werden sollte. Dazu musste sie Narzissen pflücken, die Hades geweihten Blumen. Kaum hatte sie eine Narzisse gepflückt, tat sich die Erde auf, und Hades raubte Persephone. Als ihre Mutter die Fruchtbarkeitsgöttin davon erfuhr, ließ sie alles verdorren. Zeus musste nun mit seinem Bruder über die Rückkehr von Persephone verhandeln. Aber Hades gab ihr vorher noch einen Granatapfel, das Symbol für die Ehe. und war somit auch an Hades gebunden. Schließlich verbrachte sie zwei Drittel des Jahres über die Erde und ein Drittel des Jahres bei ihrem Ehemann in der Unterwelt. 



Auf Grund seines überaus furchteinflößenden Aussehens wagte er sich nur selten auf die Erde, meist nur im Schutz seiner Tarnkappe.





Bildquelle: www.fotolia.de

Die Stärke liegt in seine mächtigen seelischen Kräften, wie hypnotische Fähigkeiten oder starke Heilkräfte. Er verleiht den Drang zu tiefgreifenden Veränderung bei sich und anderen. Scheut nicht vor tiefsten Abgründen zurück. Er führt zur Überwindung und grundlegende Wandlung alter Werte und Strukturen.

 

Aber er kann auch zu Machmissbrauch führen sowie zu Sadismus und Tyrannei. Ein kritischer Pluto kann eine krankhafte Kontrollsucht auslösen. Er drängt uns zu ungewöhnlichen Handlungen und man kann von Ideen und Wünsche besessen sein.

 

Prinzip von Pluto:

Pluto besitzt die Kraft der tiefsten Wandlung, auch Transformation genannt. Pluto steht für das schwarze Gold, für den dunklen Reichtum der Tiefe. Pluto’s Erfahrungen haben immer mit Macht und Ohnmacht zu tun, mit Abhängigkeit, Hörigkeit seelischer Verstrickung zu tun.

Sein Ziel liegt in die radikale Wandlung zu Gunsten der Wahrheit. Die Erkenntnis, dass nichts im Leben so bleiben kann, wie es ist, dass jeder Anfang, jede Geburt schon ihr Ende und ihre Wiedergeburt in sich trägt.

 

Pluto  herrscht im Skorpion.

Pluto verkörpert also die sichtbare und unsichtbare Macht, die höhere Gewalt und Fügung. Im Horoskop steht er für Machtwille und Fanatismus.

Physiologisch sind ihm Krankheiten durch Vererbung, Gewalteinwirkung, Organersatz und vor allem auch die Regenerationsfähigkeit und der Gesundungswille zugeordnet.

weiter zu den Tierkreiszeichen                                  zurück zu den Planeten