Sonne



Mythologie:

Die Sonne wird von vielen patriarchalen Hochkulturen (Ägypter,  Babylonier, Perser, Maya) zu ihrer wichtigsten Gottheit am Himmel erhoben.

In der griechischen Mythologie verkörpern zwei Götter das Sonnensystem:
Helios und Apollon, der Zwillingsbruder der Mondgöttin Artemis (= Mond).

 



Helios lenkt jeden Tag einen Wagen mit vier feurigen Rossen von seinem
Palast im Osten über den Himmel zu seinem Palast im Westen, angekündigt von
Eos, der Morgenröte.
Er zeichnet sich dadurch aus, dass er alles sieht und alles hört.

 

Weit mehr als Helios genoss Apollon (auch Phoibos genannt = der Strahlende) die Verehrung der Menschen. Seine Domäne war die Kunst, vor allem die Musik, das Heilwissen, die Weissagung und das Bogenschießen. Apollon war
ein Sohn des Göttervaters Zeus.

 

 





 

 

 

Stärke der Sonne besteht in der Entfaltung des eigenen Wesens sowie im gesunden Selbstvertrauen.



Aber es besteht auch die Gefahr der Überschätzung der eigenen Möglichkeiten, einer arroganten oder labilen Persönlichkeit sowie für unterwürfige Haltung.



 

 

 

Prinzip der Sonne:

Die Sonne verkörpert das Wesenhafte im Menschen, das zentrale Anliegen, den Bereich und die Art seiner größten Persönlichkeitsentfaltung. Sie symbolisiert den Weg und das Ziel eines Menschens, das , worum es im "wesentlichen" geht.

Sie steht für das Ich, den Geist, die Aktivitäten und die Lebenskraft sowie für Dynamik, für Selbstgestaltung und Selbstverwirklichung, für Ausstrahlung, Wärme und Begeisterungsfähigkeit.

Sonne herrscht im Tierkreiszeichen Löwe und verkörpert das männlich-geistige Prinzip.

Im Horoskop symbolisiert sie auch den Vater, den Held, den König, den Politiker.

Organisch ist ihr das Herz zugeordnet, ihr Wochentag ist der Sonntag.

 

 

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