Venus

 



Mythologie

Aphrodite (lat. Venus) gehört zu den zwölf obersten Gottheiten des Olymp. Sie war die Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und der Schönheit. Ihr Beiname „die Schaumgeborene“ weist auf ihre Geburt hin.

Der Titan Kronos (Saturn) hatte auf Geheiß seiner Mutter Gaia seinen Vater Uranos entmannt und die Geschlechtsteile ins Meer geworfen. An der Stelle bildete sich Schaum, und daraus entstand Aphrodite in voller Schönheit. Ihre Anmut übertrug sie gleich auf ihre Umgebung. Als sie aus dem Wasser ans Land trat, erblühten Blumen unter ihren Füßen. 



Aphrodite war mit Hephaistos verheiratet, dem Gott des Feuers und der Schmiedekunst. Es war eine unglückliche Ehe. Hephaistos war einerseits hässlich und hinkend, anderseits aber der geschickte Kunstschmied. Eine solche Verbindung befriedigte Aphrodite nicht, sie verkörpert das sinnlich-leidenschaftliche Ideal. Deshalb suchte sie sich Liebhaber wie beispielsweise den Kriegsgott Ares. Ihre Leidenschaft ließ sie auch an allen Kämpfen und Intrigen der Götterwelt teilhaben. Sie war keineswegs die naive, unbedarfte Schönheit, die das heutige Venus-Bild vermittelt.



Wer sie verehrte, konnte sich auf ihre Unterstützung verlassen, wer sich ihr jedoch widersetzte oder ihre Liebe verschmähte, wurde unerbittlich bestraft. Sie war eine Göttin, die wertete und bewertete.

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Ihr Stärke liegt im Streben nach einer lebendigen Beziehung, nach Harmonie, Ausgleich, Versöhnung und verständnisvolles Einfühlen. Möchte begehrt, geliebt, verwöhnt und umschmeichelt werden. Sie ist künstlerisch talentiert, ästhetisch und hat Freude an allem Schönen.

 

 

 

Aber sie kann sich auch leicht und oft trennen. Überbewertet auch äußere Faktoren. Sie könnte leicht oberflächlich, besitzergreifend, triebhaft und eifersüchtig wirken.

 

 

Prinzip von Venus:

Venus steht für Liebe, Gefühl, Harmonie, für die Fähigkeit zu geben und zu nehmen, für Freundschaft, Beziehungen und Partnerschaft. Als Verkörperung von Erotik bedeutet sie auch Verlockung, Hingabefähigkeit, Sehnsucht, Wunsch nach Vereinigung. Sie steht für das ästhetische Empfinden und damit einerseits für
künstlerische Interessen und Begabungen, aber ebenso für Geschmack und für
sinnliche Genüsse, die uns über Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken und Sehen
zuteil werden.

Zusammen mit dem Mond steht sie für das weibliche Prinzip, wobei
Venus den Aspekt der jungen Frau, der geliebten, der unabhängigen Frau
verkörpert.

 

Venus herrscht im Tierkreiszeichen Stier und Waage.

Sie verkörpert den persönlichen Geschmack, die Erotik und das Gefühl.

Im Horoskop symbolisiert sie insbesondere die Geliebte.

Physiologisch sind ihr die Nieren, die Venen, alle Drüsen und die weiblichen Sexualorgane zugeordnet, ihr Wochentag ist der Freitag.

 

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